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thoughts > benzinpreis

03072005

habe eben eine diskussion im fernsehen (offen gesagt, orf2) mitverfolgt. sehr aufschlussreich! erste wichtige erkenntnis: in den letzten jahrzehnten ist der benzinpreis laufend real gesunken! mit anderen worten für dieselbe arbeitsleistung kann man sich heute mehr benzin kaufen als von 10, 20 oder 30 jahren! fossile brennstoffe sind noch immer eine verdammt billige energie. das sieht man auch daran dass es nur wenig nachfrage nach benzinsparenden autos gibt - die werden eher grösser und der 3 liter lupo von vw ist ja auch gnadenlos gefloppt. im vergleich: die preise für öffentlichen verkehr sind real dramatisch angestiegen!
der absolute hammer kam aber von eine greenpeace menschen: um längerfristig die energiepreise niedrig zu halten müsste man den benzinpreis drastisch erhöhen! paradoxer kann eine aussage kaum sein... die erklärung: es ist (volks-)wirtschaftlich viel klüger die benzinsteuer zu erhöhen und das geld 1:1 in forschung und entwicklung von alternativen zu stecken und arbeitsplätze in europa zu fördern als weiterhin das geld für öl zu investieren das definitiv keine zukunft mehr hat. die alternative wird wohl mit wasserstoff zu tun haben, problem ist nur dessen erzeugung. laut schweizer prof. kommt eher nur sonnenenergie und kernenergie in frage - beides so nebenbei co2-neutral. wie gesagt, eine alternative muss auf jeden fall her, denn mittel- und langfristig wird öl nur teurer werden können, denn dass die reserven endlich sind wird wohl kaum jemand bestreiten ;).

ein anfang um mehr leute auf öffentlichen verkehr umsteigen zu lassen wäre natürlich 1. eine verbilligung desselben und 2. ein bewusstmachen der tatasächlichen kosten des autofahrens. ich habe vor kurzen ausgerechnet was mein kleines auto (fiat punto) pro km und im monat gekostet hat. raus kam 243 euro/monat und 23 cent/km. damit bin ich sogar noch relativ billig dran, denn das amtliche kilometergeld ist 36 cent und es wurde seit 1997 nicht erhöht. auf jeden fall kann man um dieses geld locker eine jahresnetzkarte bei den öbb bekommen. andererseits ist der vergleich natürlich nicht zulässig, da ich an meinem wohnort mit der öbb genau nirgends hinkomme! tatsächlich kostet auf eine 10 km fahrt von jochberg nach kitzbühel mit dem bus mehr (2,60) als mit dem auto (2,30). rechnet man auch noch die weitaus grössere flexibilität und zeitersparnis dazu steigt man trotz teurem auto noch gut aus.

interessant ist auch die anteilige kostenverteilung bei meinem 4000 euro auto:
29% benzin,
26% wertverlust (kaufpreis - restwert),
25% reparaturen und pickerl,
14% steuer und versicherung und
6% für reifen und felgen.

insgesamt freu ich mich auch als autofahrer über jeden cent mehr an der tankstelle, damit endlich mal etwas passiert! übrigens wird das noch lange dauern, denn erst bei so ca. 1,80 pro liter werden die leute ernsthaft umdenken und weniger fahren, das nächste auto kleiner und leichter ausfallen lassen oder eben umsteigen...


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from phloww, on 07-07-05 11h
genau so sehe ich das auch.
problem an der sache nur: unsere wirtschaft ist stark an Erdöl gekoppelt. Der Ölpreis und das Wirtschaftswachstum verhalten sich meist umgekehrt proportional. Es wird schwierig sich davon zu lösen. Laut Experten (Standard.at) wird dies wohl noch 30-40 Jahre dauern.
Aber eines tröstet mich und stimmt wieder optimistisch: Wirtschaftswissenschaftler der WU-Wien haben errechnet, dass sich Alternative Energien zur privaten Personenbeförderung ab 60 Dollar / Barrel wirtschaftlich rentieren. und genau diese 60 Dollar wurden letzte Woche erreicht. Es wird also hoffentlich nicht mehr lange dauern, bis die Mehrheit der Bevölkerung die Kostenersparnis entdeckt und PKW\'s umrüstet auf Biosprit/Erdgas usw.. Das hilft vor allem der Umwelt und spart wertvolles Erdöl. Insofern bin ich eigentlich glücklich dass sich die Ölpreise so entwickelt haben. lg Flo